Unsere Leistungen

Health Care Compliance

Health Care Compliance (HCC) bedeutet die fachliche und organisatorische Auseinandersetzung mit Gesetzen, Verbandskodices, (Unternehmens-) Richtlinien und sonstigen Antikorruptionsvorschriften, welche die integre Kooperation zwischen Gesundheitsunternehmen und Ärzten bzw. medizinischen Einrichtungen regeln.

Für Johnson & Johnson Medical ist eine faire Kooperation mit Ärzten und medizinischen Einrichtungen ein wichtiger Baustein für den medizinischen Fortschritt. Nur durch eine enge Zusammenarbeit können Verfahren oder Medizinprodukte neu oder weiterentwickelt werden. Doch müssen hierbei Rahmenbedingungen, die der Gesetzgeber vorgibt und die sich aus Selbstverpflichtungen ergeben (Kodex Medizinprodukte und Konzernrichtlinien), eingehalten werden, nicht zuletzt um alle Beteiligten zu schützen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu vermitteln. Dazu gehören u. a.:

  • Die Berufsordnung für Ärzte (vgl. Musterberufsordnung der Ärztinnen und Ärzte - MBO-Ä),
  • Gesetze wie z. B. das Heilmittelwerbegesetz (HWG), das Strafgesetzbuch (StGB; mit vorteilsannahme und Bestechlichkeit) und das US-amerikanische Bundesgesetz Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) etc.
  • Industriekodizes (Kodex Medizinprodukte vom BVMed sowie VDGH, AustroMed und FASMED Kodex)
  • Unternehmensinterne Selbstverpflichtung (Health Care Business Integrity Guide).

Zuallererst fühlen wir uns aber als Unternehmen des Johnson & Johnson Konzerns aufgrund unseres Leitmotivs (dem Johnson & Johnson Credo) verpflichtet, diese Rahmenbedingungen einzuhalten.

Aus Verantwortung gegenüber allen Beteiligten im Gesundheitswesen möchten wir diese Rahmenbedingungen achten und unseren Kunden und Mitarbeitern damit ein Höchstmaß an Sicherheit und Integrität bieten. Mit unseren strengen Maßstäben wollen wir dieser Verantwortung gerecht werden und den Fokus der Zusammenarbeit weiterhin auf die hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen richten.

Und das sind unsere vier Grundprinzipien für eine gute Kooperation:

Das Trennungsprinzip

Dieses Prinzip sieht eine strikte Trennung zwischen Zuwendung (Werbeabgaben, Bewirtung, Übernachtung, Sponsoring, etc.) und Umsatzgeschäften vor. Diese strikte Trennung ist Voraussetzung dafür, Verdachtsmomente einer Bestechung / Bestechlichkeit bzw. Vorteilsannahme/ Vorteilsgewährung ausschließen zu können – also die Unabhängigkeit von Beschaffungsentscheidungen zu wahren.

Das Äquivalenzprinzip

Dieses Prinzip bringt die erforderliche Ausgewogenheit von Leistung und Gegenleistung zum Ausdruck. Es geht um die Frage, ob die zu leistende Vergütung von Johnson&Johnson MEDICAL für eine Dienstleistung, z.B. ein Referat, eine adäquate und übliche Gegenleistung darstellt. Die Bewertung der Äquivalenz ist stark sachverhaltsbezogen und unter anderem abhängig von Erfahrung und Qualifikationen des Dienstleisters.

Das Transparenzprinzip

Dieses Prinzip fordert die Offenlegung aller Zuwendungen und Vergütungen. Das wesentliche Element ist die Dienstherrengenehmigung bei Zuwendungen an Beschäftigte von medizinischen Einrichtungen. In der Regel wird durch die Unterschrift der Verwaltungsleitung die Kenntnisnahme und das Einverständnis des Dienstherrn dokumentiert. Hiermit werden zum einen dienstrechtliche Anforderungen erfüllt und zum anderen das Risiko strafrechtlicher Ermittlungen wegen Vorteilsannahme und -gewährung (§§ 331, 333 Strafgesetzbuch) reduziert.

Das Dokumentationsprinzip

Dieses Prinzip verlangt die schriftliche Niederlegung von Vereinbarungen und Zuwendungen zwischen Unternehmen und medizinischen Einrichtungen/deren Beschäftigten. Zum Beispiel muss für eine Vortragstätigkeit ein Referentenvertrag geschlossen werden. Entscheidend ist, dass ein Dritter in nachvollziehbarer Weise erkennt, welcher Anlass der Zuwendung zugrunde liegt.

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